Reike und Energiearbeit

Ich muss zugeben, als ich zum ersten Mal von Licht- und Energiearbeit hörte, musste ich lächeln. Dann hatte ich meine ersten Erfahrungen.
In einem Chat traf ich auf Robert, der mir in unserem ersten Gespräch nicht sagte, dass er Reikimeister war. Ich war am chatten, um mich abzulenken. Von negativen Nachrichten, die mir per Post ins Haus geflattert waren. Im Chat-Gespräch sagte ich Robert, ich sei ziemlich down – worauf er meinte, er könne mir ja mal ein wenig Energie zum Tanken schicken. Ja, das mach mal, antwortete ich im Scherz. Ok, sagte er, stell die Füße auf den Boden und lege die Hände auf den Tisch. Ich wasche mir jetzt meine Hände und gebe dir ein Zeichen, wenn ich mit der Behandlung anfange. Erst jetzt kapierte ich, dass er es wirklich ernst meinte.
Was hast du zu verlieren, dachte ich bei mir. Also los. Dann gab Robert das Zeichen. Ich schloss die Augen und merkte, dass ein Kribbeln durch meine Fußspitzen drang, das die Beine hochkletterte, in Richtung Bauch und Brust. Ich ließ mich drauf ein und unmittelbar entkrampfte ich mich. Meine Schultern wurden locker und ich fing hemmungslos zu weinen an. Als hätten sich Schleusen geöffnet, die meine „getragene Last“ wegspülen wollten, weinte ich so einige Minuten, dann bewegte sich wieder das Kribbeln und ich meinte, ich sei an einem Strand, auf den die Sonne scheint und die meinen Körper angenehm umhüllt. Absolutes Wohlbefinden, das in Entspannung überging. Da kam auch schon ein Zeichen von Robert, es sei vorbei.
Das alles hatte mich damals stark beeindruckt.
Weint denn jeder? fragte ich Robert. Nein, sagte er. Jeder reagiert anders, bei jedem werden andere Dinge angerührt. Und hättest du dich drauf eingelassen, wenn ich dir gesagt hätte, du würdest evtl. Minuten lang weinen? Sicher nicht, gab ich ihm Recht. Aber ich war froh, dass ich es probiert hatte – und Robert gab mir 14 Tage später eine weitere Reikibehandlung in seinen Räumen.
Inzwischen weiss ich, dass der Reikimeister Kraft seiner Konzentration und Gedanken Licht aussendet, das er selbst vorher empfangen hat. Er übermittelt also und gibt nichts von seiner eigenen Kraft ab. Dieses Licht kann keinem Schaden zufügen. Reiki-Schüler, die in den zweiten Grad „eingeweiht“ wurden, sind in der Lage, dieses Licht über Raum und Zeit Kraft des Gedankens „wegzuschicken“ und andere Menschen zu entspannen, ihre Blockaden zu lösen. Den so „Behandelten“ geht es unmittelbar besser und Heilungsprozesse werden wieder in Gang gesetzt, bzw. beschleunigt.
-fi
Reike und Energiearbeit

Ich muss zugeben, als ich zum ersten Mal von Licht- und Energiearbeit hörte, musste ich lächeln. Dann hatte ich meine ersten Erfahrungen.
In einem Chat traf ich auf Robert, der mir in unserem ersten Gespräch nicht sagte, dass er Reikimeister war. Ich war am chatten, um mich abzulenken. Von negativen Nachrichten, die mir per Post ins Haus geflattert waren. Im Chat-Gespräch sagte ich Robert, ich sei ziemlich down – worauf er meinte, er könne mir ja mal ein wenig Energie zum Tanken schicken. Ja, das mach mal, antwortete ich im Scherz. Ok, sagte er, stell die Füße auf den Boden und lege die Hände auf den Tisch. Ich wasche mir jetzt meine Hände und gebe dir ein Zeichen, wenn ich mit der Behandlung anfange. Erst jetzt kapierte ich, dass er es wirklich ernst meinte.
Was hast du zu verlieren, dachte ich bei mir. Also los. Dann gab Robert das Zeichen. Ich schloss die Augen und merkte, dass ein Kribbeln durch meine Fußspitzen drang, das die Beine hochkletterte, in Richtung Bauch und Brust. Ich ließ mich drauf ein und unmittelbar entkrampfte ich mich. Meine Schultern wurden locker und ich fing hemmungslos zu weinen an. Als hätten sich Schleusen geöffnet, die meine „getragene Last“ wegspülen wollten, weinte ich so einige Minuten, dann bewegte sich wieder das Kribbeln und ich meinte, ich sei an einem Strand, auf den die Sonne scheint und die meinen Körper angenehm umhüllt. Absolutes Wohlbefinden, das in Entspannung überging. Da kam auch schon ein Zeichen von Robert, es sei vorbei.
Das alles hatte mich damals stark beeindruckt.
Weint denn jeder? fragte ich Robert. Nein, sagte er. Jeder reagiert anders, bei jedem werden andere Dinge angerührt. Und hättest du dich drauf eingelassen, wenn ich dir gesagt hätte, du würdest evtl. Minuten lang weinen? Sicher nicht, gab ich ihm Recht. Aber ich war froh, dass ich es probiert hatte – und Robert gab mir 14 Tage später eine weitere Reikibehandlung in seinen Räumen.
Inzwischen weiss ich, dass der Reikimeister Kraft seiner Konzentration und Gedanken Licht aussendet, das er selbst vorher empfangen hat. Er übermittelt also und gibt nichts von seiner eigenen Kraft ab. Dieses Licht kann keinem Schaden zufügen. Reiki-Schüler, die in den zweiten Grad „eingeweiht“ wurden, sind in der Lage, dieses Licht über Raum und Zeit Kraft des Gedankens „wegzuschicken“ und andere Menschen zu entspannen, ihre Blockaden zu lösen. Den so „Behandelten“ geht es unmittelbar besser und Heilungsprozesse werden wieder in Gang gesetzt, bzw. beschleunigt.
-fi