
Das innere Kind
Jeder Mensch hat in den ersten Lebensjahren Erfahrungen gesammelt, die für seinen Charakter, seinen Umgang mit Menschen und seine Gefühlstiefe verantwortlich sind.
Diese Erfahrungen können positiv gewesen sein oder verletzend. Das „innere Kind“ in uns hat diese Erfahrungen gespeichert, erinnert uns in jeder Situation des Lebens an diese Erfahrungen. Waren sie positiv, wurde uns Vertrauen gegeben, so gehen wir mit schwierigen emotionalen Situationen leicht um. Wurden wir hingegen verletzt, unser Vertrauen missbraucht – oder fühlten uns einfach verletzt, so läuten in uns Alarmglocken und wir reagieren über – oder reagieren verschlossen. Dies passiert so lange, bis man diesen tatsächlichen – oder auch nur so wahrgenommenen Verletzungen auf den Grund gegangen ist. Das innere Kind will geheilt werden. Das geschieht nur durch Erkennen und Verzeihen. Fühlten wir uns z.B. von Bezugspersonen rein subjektiv verletzt, fühlten wir uns zurückgesetzt, ungeliebt in gewissen Situationen, so sollten wir versuchen, uns an diese Situationen zu erinnern. Dies kann durch Meditation geschehen. In dem wir innerlich eine Verzeihung aussprechen, verzeihen wir uns selbst. Wir heilen die Wunde, die man uns vermeintlich oder wirklich zugefügt hat . Eine Wunde, die wir über die Jahre regelrecht „gepflegt“ – oder auch verleugnet haben.
Die Verleugnung einer Verletzung verhindert nicht, dass sich das innere Kind gegen diese Verleugnung wehren wird. Vermeidet der heranwachsende – oder schon erwachsene - Mensch die Erinnerung und verbannt das innere Kind in die so genannte „Schattenwelt“, so sucht sich das innere Kind innerhalb des Körpers Schwachstellen, um auf sich aufmerksam zu machen. Wir können krank werden und leiden körperlich. Diese körperlichen Symtome werden dann oft durch die Schulmedizin oberflächlich mit Medikamenten behandelt. Den eigentlichen Ursachen wird nicht nachgespürt – und so kommt es nicht selten zu chronischen Erkrankungen.
Das Erinnern an diese Situationen ist oft schmerzlich. Andreas Dalberg beschreibt es in seinem Buch „Der Weg zum wahren Reikimeister“ so: Stellen wir uns also das innere Kind in einem tiefen Keller, in einem Verließ vor, das wir fest verschlossen haben, so müssen wir erst wagen, die Treppe runter zu steigen. Sich dazu zu überwinden, ist die höchste Hürde. Ist das geschehen, werden wir mit jedem Besuch des Kindes sehen, wie gut es uns tut, zu verzeihen, denn jedes Mal gewinnen wir ein Stückweit persönlicher Lebensfreiheit hinzu, weil wir uns in diesem Moment selbst verzeihen, dass wir so sind wie wir sind.
Wenn wir anfangen, das innere Kind zu lieben, sind wir auf dem Weg zum wahren Glück, zum wahren Selbstbewusstsein. Ab diesem Zeitpunkt ziehen wir andere Menschen durch unsere Persönlichkeit an, statt durch Habitus und Äußerlichkeiten. Ein sich selbst liebender Mensch, ist in der Lage, diese Liebe anderen Menschen zu schenken. Jeder andere Mensch wird sich unmittelbar wohl in seiner Umgebung fühlen, weil er nicht danach trachtet, in seinem Umfeld etwas erreichen, etwas manipulieren zu wollen, um sich besser zu fühlen - um sich geliebt zu fühlen. Denn die Liebe zu sich selbst spürt er permanent in sich.
-fi
Literaturhinweis:
Andreas Dalberg, Der Weg zum wahren Reiki-Meister ISBN-10: 3426870355

Das innere Kind
Jeder Mensch hat in den ersten Lebensjahren Erfahrungen gesammelt, die für seinen Charakter, seinen Umgang mit Menschen und seine Gefühlstiefe verantwortlich sind.
Diese Erfahrungen können positiv gewesen sein oder verletzend. Das „innere Kind“ in uns hat diese Erfahrungen gespeichert, erinnert uns in jeder Situation des Lebens an diese Erfahrungen. Waren sie positiv, wurde uns Vertrauen gegeben, so gehen wir mit schwierigen emotionalen Situationen leicht um. Wurden wir hingegen verletzt, unser Vertrauen missbraucht – oder fühlten uns einfach verletzt, so läuten in uns Alarmglocken und wir reagieren über – oder reagieren verschlossen. Dies passiert so lange, bis man diesen tatsächlichen – oder auch nur so wahrgenommenen Verletzungen auf den Grund gegangen ist. Das innere Kind will geheilt werden. Das geschieht nur durch Erkennen und Verzeihen. Fühlten wir uns z.B. von Bezugspersonen rein subjektiv verletzt, fühlten wir uns zurückgesetzt, ungeliebt in gewissen Situationen, so sollten wir versuchen, uns an diese Situationen zu erinnern. Dies kann durch Meditation geschehen. In dem wir innerlich eine Verzeihung aussprechen, verzeihen wir uns selbst. Wir heilen die Wunde, die man uns vermeintlich oder wirklich zugefügt hat . Eine Wunde, die wir über die Jahre regelrecht „gepflegt“ – oder auch verleugnet haben.
Die Verleugnung einer Verletzung verhindert nicht, dass sich das innere Kind gegen diese Verleugnung wehren wird. Vermeidet der heranwachsende – oder schon erwachsene - Mensch die Erinnerung und verbannt das innere Kind in die so genannte „Schattenwelt“, so sucht sich das innere Kind innerhalb des Körpers Schwachstellen, um auf sich aufmerksam zu machen. Wir können krank werden und leiden körperlich. Diese körperlichen Symtome werden dann oft durch die Schulmedizin oberflächlich mit Medikamenten behandelt. Den eigentlichen Ursachen wird nicht nachgespürt – und so kommt es nicht selten zu chronischen Erkrankungen.
Das Erinnern an diese Situationen ist oft schmerzlich. Andreas Dalberg beschreibt es in seinem Buch „Der Weg zum wahren Reikimeister“ so: Stellen wir uns also das innere Kind in einem tiefen Keller, in einem Verließ vor, das wir fest verschlossen haben, so müssen wir erst wagen, die Treppe runter zu steigen. Sich dazu zu überwinden, ist die höchste Hürde. Ist das geschehen, werden wir mit jedem Besuch des Kindes sehen, wie gut es uns tut, zu verzeihen, denn jedes Mal gewinnen wir ein Stückweit persönlicher Lebensfreiheit hinzu, weil wir uns in diesem Moment selbst verzeihen, dass wir so sind wie wir sind.
Wenn wir anfangen, das innere Kind zu lieben, sind wir auf dem Weg zum wahren Glück, zum wahren Selbstbewusstsein. Ab diesem Zeitpunkt ziehen wir andere Menschen durch unsere Persönlichkeit an, statt durch Habitus und Äußerlichkeiten. Ein sich selbst liebender Mensch, ist in der Lage, diese Liebe anderen Menschen zu schenken. Jeder andere Mensch wird sich unmittelbar wohl in seiner Umgebung fühlen, weil er nicht danach trachtet, in seinem Umfeld etwas erreichen, etwas manipulieren zu wollen, um sich besser zu fühlen - um sich geliebt zu fühlen. Denn die Liebe zu sich selbst spürt er permanent in sich.
-fi
Literaturhinweis:
Andreas Dalberg, Der Weg zum wahren Reiki-Meister ISBN-10: 3426870355